Bundesamt Veterinärwesen
24.08.2007 Exporte von Zuchtsauen
Die Schweiz kann ab sofort lebende Zuchtsauen nach Russland exportieren. Die Verhandlungen zwischen dem Bundesamt (BVET) dem eidgenösischem Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und dem Wirtschaftssekretariat (SECO) und den russischen Behörden war erfolgreich.
16.07.2007 Verfütterung von Speiseresten
Die Verfütterung von Küchen- und Speiseresten an Schweine, die so genannte Schweinesuppe, soll unter deutlich strengeren Auflagen als bisher weiterhin möglich bleiben. Dies geht aus dem Vorschlag hervor, den das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) heute in die Anhörung geschickt hat. Neu sollen die Tierseuchenauflagen auch für Biogas- und Kompostieranlagen gelten.
15.06.2007 Ausrottung der Bovinen Virus-Diarrhoe (BVD)
Das definitive Konzept zur Ausrottung der Bovinen Virus-Diarrhoe (BVD) wurde an einer gemeinsamen Sitzung des Schweizerischen Veterinärdienstes mit Vertretern der Landwirtschaft verabschiedet. Die Ausrottung der Rinderkrankheit beginnt im Oktober 2008. Schon bevor das eigentlichen Ausrottungsprogramm beginnt, sollen Vorsichtsmassnahmen bei der Sömmerung neue Infektionen massiv reduzieren. Die Beschränkungen im Tierverkehr werden möglichst gering gehalten, ohne jedoch die Effizienz der Bekämpfung zu gefährden.
12.09.2007 zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember 2008 werden alle nicht schon vorgängig getesteten Rinder der Schweiz getestet; das sind mehr als eine Million Tiere. Nur persistent infizierte Rinden müssen getötet werden. Es wird also keine Massanschlachtungen geben. Nach dieser intensiven initialphase werden alle neugeborenen Kälber systematisch getestet, um die tiere zu entdecken, die während der Trächtigkeit infiziert wurden. Solche Test werden bis Ende 2010 durchgeführt werden.
15.06.2007 Schweiz erhält den Status BSE unter Kontrolle
Am Jahrestreffen des Internationalen Tierseuchenamtes (Office International des Epizooties, OIE) vom 20. – 25. Mai 2007 in Paris hat die Schweiz offiziell den Status „BSE unter Kontrolle“ erhalten – als erstes Land Europas. Damit anerkennt die OIE die erfolgreich umgesetzten Bekämpfungs- und Schutzmassnahmen der Schweiz.
